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Eine vorläufige Zusammenstellung der AG „Wiesenvogelschutz in der Wetterau“ zu Weißstorchbruten 2019 im Wetteraukreis mit Ergänzungen von Flächen im Kreis Gießen (MKK fehlt noch) innerhalb des Auenverbundes Wetterau.
Die Liste ist nach Gemeinden sortiert.


Weißstorchennester Wetterau 2019.pdf



Was es damit auf sich hat, lesen Sie bitte auf der Seite "WETTERAU - Steinbachtal". http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/40414/439101.html. Siehe auch unter: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/40414/440901.html



Im Jahr 2018 wurden auf Grundstücken der NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V. einige wichtige Vorhaben verwirklicht.
In den „Grundäckerwiesen“ waren Mitte der 1990er Jahre Grabentaschen und Amphibienteiche am Oberlauf des Brunnenbachs angelegt worden. Noch etwas weiter oberhalb im Krebsgrund war vor mehr als 10 Jahren zusammen mit der Stadt Ortenberg eine größere Grabentasche gebaut worden.
Hier wurde von uns 2017 ein Laubfroschvorkommen festgestellt.
Die Stillgewässer in den Grundäckerwiesen sollten nach über 20 Jahren entschlammt und mit der Anlage im Krebsgrund als Biodiversitätsmaßnahme für den Laubfrosch saniert und aufgewertet werden. Dr. Mattern von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) in Friedberg wurde gebeten,
einen entsprechenden Antrag an das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt zu stellen.
Im Oktober kam die Genehmigung, bis Ende November musste die gesamte Maßnahme erledigt und abgerechnet sein. Entbuschungsarbeiten und Baumfällungen mit Abtransport waren von den Aktiven unserer Gruppe schon wegen einer anderen Aufgabe erledigt worden. Die Fa. Heck & Heck aus Gedern-Steinberg hatte den Zuschlag für diese Laubfroschmaßnahme erhalten. Es wurde ein große Wasserfläche mit Insel und ein kleiner Flachwasserbereich am Überlauf in den Brunnenbach geschaffen. Ein bestehender Graben wurde vertieft und angestaut. Wie im Krebsgrund wurde die Wasserführung geändert und darauf geachtet, dass genügend Wasserflächen zum Laichen vorhanden sind.
Der Oberlauf des Brunnenbachs fällt zwar im Sommer regelmäßig trocken, doch in den tiefen Bereichen der Grabentaschen und Tümpel hält sich das Wasser noch länger und die Amphibien können überleben. Folgende Pflegemaßnahmen sind vorgesehen: Unser Grundstück in den Grundäckerwiesen ist verpachtet an den Landwirt Marcel Emrich, der das Grünland, eine magere Feuchtwiese mit zum Teil seltenen Seggen, jährlich mindestens 1 x mäht. Der unmittelbare Bereich am Wasser soll möglichst ohne Beweidung gepflegt werden. Altgrasstreifen aus dem Vorjahr sollen im Wechsel mit gemähten Streifen den Lebensraum für Braunkehlchen, die zur Zeit noch auf dem Zug vorkommen, verbessern. Die Verbuschung soll verhindert werden. Besondere Rücksicht muss dabei auf die wandernden Frösche genommen werden.
Der  Vorstand der NABU Natur- und Vogelschutzgruppe Usenborn e. V  bedankt sich nochmals bei Dr. Tim Mattern von der UNB, bei der Fa. Heck & Heck für die pünktliche Ausführung der Baggerarbeiten und bei Reinhold Jüngling und Manfred Reitz, die die Bauleitung in Vertretung des Vorstandes übernommen hatten, und vor allem bei den aktiven Mitgliedern, die bei den Entbuschungsarbeiten, beim Holzfällen und transportieren geholfen haben.


Das Forstamt hatte wieder zur Vorstellung der Maßnahmen in den Schutzgebieten im Wetteraukreis eingeladen. Walter Schmidt vom Forstamt konnte mit 170 Folien zeigen, was im vergangenen Jahr umgesetzt wurde und was in 2019 geplant ist. Mehr unter: http://www.naturschutzgebiete-wetterau.de/42901/431501.html




Pfarrer R. Zentgraf schreibt in seinem Aufsatz:
„Ein Gang durch die Geschichte von Bingenheim“:
Für die Bingenheimer kam dazu noch in besonderer Weise die Last des 7-jährigen Krieges (1756-63): Franzosen und Preußen kämpften bei Bergen, Grünberg, Grüningen und Bad Nauheim. Das Land wurde durch Einquartierungen, Lebensmittel- und Futterlieferungen, Fuhrdienste usw. wiederum ausgesogen. Es ist ein Wunder, daß Bingenheim und Umgebung nicht Schlachtfeld wurden. Denn 1762 wählte der Preußische Generalfeldmarschall, der berühmte Herzog Ferdinand von Braunschweig-Bevern, das Bingenheimer Schloß zu seinem Hauptquartier und den Ostrand der Wetterau von Staden bis etwa Bisses als Stellung für seine Truppen. Kommandeur der Nachhut war der Herzog von Holstein-Gottorp, der im Leidhecker Pfarrhaus lag. Ein Gefecht bei der Bilgesheimer Mühle (nach einem ausgegangenen Dorf genannt) kostete etwa 20 Verwundete und Pferde. Möglicherweise erinnert das steinerne Kreuz am Ortsausgang nach Leidhecken, das tief im Straßendamm verwahrlost, an einen Verwundeten, der nachweislich in Bingenheim starb.


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Stand: 05.11.2019